Und die Buchstaben?

 

Rede anlässlich eines Auftritts vor der Lesegegesellschaft Horgen mit der „Mikromärchen Soundscape“ am 20. Oktober 2022.

 

„Was, Sie können schon lesen? Nun denn…“
(Georg Büchner, Leonce und Lena)

 

Das sagt der Kronprinz Leonce in Georg Büchners Komödie Leonce und Lena zum Präsidenten des Staatsrats, als dieser einen Zettel aus der Tasche zieht, um die Ankunft von Leonces Braut zu verlesen, die Prinzessin von Pipi. Ich beginne etwas unvermittelt, nicht sehr förmlich. Und natürlich erlaube ich mir mit diesem Eingangszitat einen kleinen Scherz. Sie – die Lesegesellschaft und ihre Gäste – können bestimmt lesen, keine Frage. Allerdings ist das Lesen, im Gegensatz zum Plappern, keine Selbstverständlichkeit. Das jedenfalls bringen uns Kleinkinder bei.

Bevor ich darauf zurückkomme, möchte ich mich bei Ihnen und insbesondere bei Maja Abbühl ganz herzlich für die Einladung bedanken. Ich freue mich, hier zu sein und wünsche uns allen einen bereichernden Abend über das Leben, das Lesen (und Schreiben) von fünfzeilern, über Buchstaben und Bilder sowie mit der »Mikromärchen Soundscape« als Krönung, bevor wir hoffentlich zu angeregten Gesprächen übergehen werden – gemeinsam oder in kleineren Gruppen beim Apéro.

Heute vor der Lesegesellschaft Horgen vorzutragen, ist für mich ein besonderer Moment. Nicht nur ist das meine erste offizielle Lesung in der Schweiz. Was ich ansonsten gemacht habe, habe ich selbst organisiert. Sondern es ist auch das Symbol einer Transformation. Und auch auf Transformationen werden wir noch zu sprechen kommen. Zehn Jahre ist es etwa her, seit ich in Horgen zum letzten Mal öffentlich in Erscheinung getreten bin. Damals spielte ich auf dem rechten Flügel für den Handballclub Horgen. Nun stehe ich als Schriftsteller und Dichter vor der Lesegesellschaft. Der Weg war offensichtlich weit – und vielleicht nicht erwartbar. So ist auch die Anreise weit. Unvorhersehbare Umstände haben mich vor fünf Jahren nach Leipzig geführt und vor allem dort gehalten. Dass ich – mehr Zufall als Entscheidung – in Leipzig lebe, ist dennoch ein wesentlicher Grund dafür, dass Jahr für Jahr ein Buch in dieser wunderlichen Reihe erscheinen kann und ich mittlerweile – sie liegen heute alle aus – schon beim dritten fünfzeiler-Buch – die verkettung der / fünfzeiler – angelangt bin. Das ist eine Tatsache.

DIE TATSACHE DER FÜNFZEILER

 
Auf allen drei Büchern – nicht ganz hundert / fünfzeiler (2019); tausendundein / fünfzeiler (2021); die verkettung der / fünfzeiler (2022) – steht das Wort »fünfzeiler«. Habe ich vorhin gesagt, jedes Jahr sei ein Buch erschienen? Richtig: Zwischen dem ersten und dem zweiten Buch liegt 2020 die Publikation der Dissertation über Texte einiger zeitgenössischer Dichter:innen. Aber zurück zu den fünfzeilern. Dass fünfzeiler auf den Büchern steht, ist insofern nicht verwunderlich, als fünfzeiler in den Büchern sind. Das ist genauso eine Tatsache, auch wenn diese Tatsache – dass es fünfzeiler überhaupt gibt und dass es gar so viele sind – verwunderlich und unwahrscheinlich erscheinen mag.

DIE FORM DER FÜNFZEILER

 
Unwahrscheinlich an den fünfzeilern ist zunächst wahrscheinlich einmal ihre eigenwillige Form. Dieses rigide reglementierte Spiel mit Silben: 5 – 3 – 1 – 3 – 5. Unwahrscheinlich ist wahrscheinlich überhaupt diese ganze Reihe von fünfzeiler-Büchern, die sich offensichtlich immer wieder als erklärungsbedürftig herausstellt – zumal für Menschen, die die einzelnen Bücher nicht vor Augen haben. Der Sekretär der Goethe Stiftung quittierte mein Gesuch um Untersützung etwa mit diesen Worten: »Wir fördern gerne ganz einfach gute Literatur, aber nicht, was seitenlanger Erklärungen bedarf.«

Darauf will ich erst einmal nur mit einem Zitat aus dem Klappentext des ersten Buchs antworten. Der jesuitische Theologe und Religionswissenschaftler Heinrich Dumoulin schrieb in seiner Geschichte des Zen-Buddhismus: »Leben bedarf der Form und schafft sich die ihm gemäße, wenn es echt ist.«

FÜNFZEILER LESEN

 
So unwahrscheinlich diese fünfzeiler also sind, so sehr erfordern sie eine neue – oder vielleicht auch uralte – Sichtweise auf Buchstaben und Worte. Und wer, vielleicht wie der Sekretär der Goethe Stiftung, vorschnell meint, schon lesen zu können, ist womöglich schlecht beraten. Denn noch unabhängig von weitschweifigen Erklärungen zum Aufbau

eines einzelnen fünfzeiler-Buchs geschweige denn einer ganzen Reihe von fünfzeiler-Büchern, fügen sich die einzelnen fünfzeiler bisweilen zu erstaunlicher Banalität. Und diese lappidare, vielleicht etwas komische Banalität ist allerdings dazu angetan, die eigene Lesefähigkeit nicht in Frage zu stellen und womöglich Befremden hervorzurufen:

das faule fallobst
fühlte sich
weich
unter den
nackten füssen an

und dieser faule
fünfzeiler
weicht
auch nur in
einem aspekt ab

ich liege nur auf
der faulen
haut
mit jedem
weitern fünfzeiler

Mag in diesen Worten poetischen Tiefsinn oder Intensität des Gefühls oder, was mensch sonst noch in Gedichten vermuten möchte, finden wer will. Zu lesen braucht diese fünfzeiler in diesem Sinn niemand.

Ihr typografisches Erscheinungsbild – ihre Form – allerdings zu sehen, weckt womöglich ganz andere Assoziationen. Und weil das Sehen in Sachen fünfzeiler unabdingbar ist und ich den heutigen Abend nicht mit noch mehr Technik überfrachten möchte, habe ich auf eine Powerpointpräsentation verzichtet und Ihnen ein Handout verteilt, das sie auch mit nach Hause nehmen können. Es mag eine Gedankenstütze für später sein. Es mag eben jene seitenlangen Erklärungen erleichtern, zu denen Sie nach heutigen Abend vielleicht auch gezwungen sein werden. Schliesslich kann es leicht passieren, dass Sie ein Mensch nach dem heutigen Abend mit der Frage konfrontiert: Und, worum ging es am letzten Donnerstag bei der Lesegesellschaft?

Doch zurück zu den fünfzeilern. Erst recht weckt das Erscheinungsbild der fünfzeiler also andere Assoziationen, wenn der Inhalt entschieden Bezug auf die Form nimmt:

kreise konzentrisch
planeten
und
halbrunde
mondscheibennächte

Der vermisste poetische Tiefsinn weitet sich dann urplötzlich zur Tiefe des Weltalls. Und hinter der komischen Banalität blinzelt eine kosmische Weite hervor. Wer die konzentrischen Kreise in den Zeilen oder die halbrunde Mondscheibe im Innern des fünfzeiles zu sehen vermag, kommt dem Lesen nahe. Sie finden eine entsprechende Skizze auf dem Handout. Das Erkennen solcher Strukturen ist wahrscheinlich derselbe Vorgang, den Kinder beim Lernen des Lesens einüben, indem sie beginnen, in einer Kette von Zeichen einzelne Buchstaben zu erkennen. Sie lernen, ein ganzes Schriftbild auf seine Strukturen hin zu betrachten. Sie lösen Teile aus dem Schriftbild heraus und fügen dieses Schriftbild beim Lesen Buchstabe um Buchstabe und Wort für Wort neu zu zusammen. Nur steht am Ende dieses Vorgangs kein Bild mehr, sondern Sprache, die auf wesentlich abstraktere Weise auf den Mond zeigt als Bilder.

Der österreichische Dichter Raoul Schrott schrieb vor gut zwanzig Jahren ein Gedicht, das thematisch den Mond aufgreift und wie ein fünfzeiler aussieht. Aber dass es fünfzeiler einmal geben würde, konnte er 1998 natürlich noch nicht wissen. Und ich habe dieses Gedicht auch erst beim Schreiben des jüngsten Buchs entdeckt:

der mond ist
schwarz
und
innen
ein gedicht

Sie finden dieses Gedicht ebenso als Motto auf dem Handout, wie es die verkettung der / fünfzeiler als ein Motto unter dreien einleitet. Ein weiteres Motto war das Büchner-Zitat am Anfang. Bewegen wir uns also in kosmischen Gefilden mit ihren Wahrscheinlichkeiten und Unwahrscheinlichkeiten, so will es ein symbolträchtiger Zufall, dass eine meiner ersten grafisch geprägten fünfzeiler-Arbeiten die Nachbildung des Sternbilds »Kleiner Bär« für den Verein Dark Sky Switzerland ist. Zu sehen ist in diesem Fall wichtiger, als zu lesen. Und fünfzeiler zu lesen, heisst, sie sich auch bildlich vorzustellen.

FORMEN UND STRUKTUREN

 
Was für den einzelnen fünfzeiler und sein Erscheinungsbild gilt, gilt umso mehr für eine ganze Ansammlung von fünfzeilern wie im erwähnten Sternbild oder noch mehr in den Büchern. Diese Bücher verbinden die fünfzeiler zu umfassenderen Strukturen: rudimentär im Buch nicht ganz hundert / fünfzeiler, aber zunehmend komplexer in den Büchern tausendundein / fünfzeiler sowie die verkettung der / fünfzeiler.

nicht ganz hundert / fünfzeiler fügte seine 99 fünfzeiler – einen fünfzeiler pro Seite – in ein Raster von drei Spalten und elf Reihen, das den Büchern ihr unerwartet hohes Format geben sollte. Und wie das grafische Erscheinungsbild des einzelnen fünfzeilers nicht unmittelbar enthaltene Strukturen verrät, so ist auch das Raster nur ein Hinweis auf enthaltene Strukturen – etwa die Aggregation von fünfzeilern zu Dreiergruppen über die einzelnen Buchseiten hinaus, weil über das ganze Buch hinweg immer drei fünfzeiler an derselben Rasterposition stehen.

tausendundein / fünfzeiler baut auf dieses Raster und organisiert die fünfzeiler zum Dualismus von Wellen und Teilchen wie ihn die Physik etwa in der Beschreibung des Lichts verwendet. Auf den einzelnen Seiten aggregieren sich immer neun fünfzeiler zu einem in sich fragmentierten Block als Teilchen. Im Ganzen des Buchs bilden diese Blöcke, indem sie auf den Seiten dem Raster entlang hinunter und wieder hinauf wandern, eine Welle ab. Sie finden die Abbildung einer handschriftliche Skizze dazu auf der Rückseite des Handouts.

die verkettung der / fünfzeiler entfaltet die Zeilen der fünfzeiler dann und setzt die fünfzeiler in ein Verhältnis zum ununterbrochenen Satz, der sich strukturell in tausendundein / fünfzeiler mit der Verbindung von Teilchen zu Wellen schon anbahnte. Dieses knapp anderthalb Meter lange Monumentalgedicht legt sich als Banderole um das Buch. So entstehen im Erscheinungsbild neue Assoziationen, die der Text wiederum aufnimmt. Von Nebelbänken ist die Rede, von der Verkettung von Buchstaben wie bei Molekülen, von Notenblättern und Saiten.

Aus und mit dem Elementarteilchen des fünfzeilers bauen die Bücher sich auf. Aber warum fünfzeiler? Dafür gibt es zwar Gründe wie etwa die oben angeführten zum grafischen Erscheinungsbild. Andere Gründe finden sich in metrischen Überlegungen, die an dieser Stelle aber zu weit führen. Denn abschliessend beantworten lässt sich diese Frage ohnehin nicht. Die Existenz der fünfzeiler ist kontingent. Aus dieser Kontingenz aber – etwa dem Umstand, in Leipzig zu leben – immer und immer wieder mehr als blossen Zufall zu machen, ist menschliches Handeln: Leben.

THEMEN

 
Wer Bücher schreibt, so nehmen wir an, hat meist ein Thema und bringt den Menschen mit einem Wort, also ohne seitenlange Erklärungen, nahe, worum es in diesen Büchern geht. Vielleicht mag das angehen, wenn es einfach um die gute Literatur des Sekretärs der Goethe Stiftung geht. Ich dagegen habe nur fünfzeiler, deren Entwicklung, deren Sinn und deren Ziel – und das ist angesichts eines Sprachkunstwerks auch unerwartet – schwer in Worte zu fassen ist. Da masse ich mir keine einseitigen Erklärungen an. Oder wüssten Sie, worum es im Leben geht?

Zwar greifen die fünfzeiler, wenn ich sie als Mikromärchen verstehe, die Geschichten des Lebens in ihren vereinzelten Details auf, mehr noch interessieren sie sich allerdings für die Strukturen dieses Lebens. Denn wie die Planeten sich auf Bahnen bewegen, folgt das Leben Strukturen, auch wenn es im Einzelnen seiner – mehr oder weniger banalen Geschichten – nicht vorhersehbar ist. Vielleicht – und das nur eine Bemerkung am Rande – ist die Besinnung auf diese Strukturen wichtiger denn je in einer Zeit, die vor lauter Stories und News einen fruchtbaren Umgang mit Tatsachen und Erfindungen, Fakten und Fiktionen verlernt hat. Den Tatsachen allerdings sollten wir auf die Spur kommen und das bedeutet, auch die Schrift, die selbst die Spur des Denkens und Sprechens ist, zu verfolgen. Denn den Tatsachen, die sich aus der Kontingenz ergeben, auf die Spur zu kommen, führt im Fall der fünfzeiler etwa zur Bildhaftigkeit unserer Buchstaben – zu ihrer Herkunft aus den altägyptischen Hieroglyphen. In unserem A beispielsweise verbirgt sich ein Rinderkopf, der womöglich auf die Abbildung der ägyptischen Göttin Hathor zurückgeht.

So entfalten sich die fünfzeiler im dritten Buch, die verkettung der / fünfzeiler, zu einem tiefschürfenden Essay und führen weg von fünfzeilern und auf ganz andere Weise in ihre Nähe. Die Buchstaben, aus denen sich die fünfzeiler zusammensetzen, waren einmal Bilder. Und die Abstraktion, die aus den Bildern Buchstaben gemacht hatte, entfaltete eine ungeheure – geistige und materielle – Dynamik, die bis in unsere Tage anhält, mögen wir uns mit Instagram und Co. auch wieder auf dem Weg zurück zu Bildern befinden. Dem unaufhaltsamen Wuchern der Buchstaben in der Prosa setzen sich die fünfzeiler entgegen und setzen sich doch zugleich aus diesen Buchstaben zusammen.

Beim Verfolgen der Spuren kommt Unwahrscheinliches ans Licht. Das erwähnte Gedicht von Raoul Schrott steht in einem Buch, in dem er sich unter anderem mit dem Hochplateau von Serabit el Khadim befasste – dem mutmasslichen Ort der Entststehung unserer Alphabets vor rund 4000 Jahren, wo ägyptische und kanaanitische Bergarbeiter Kupfer und Türkis schürften. Der Kontakt der Kulturen brachte seinerseits Unwahrscheinliches hervor und machte in der gängisten Erzählung aus den schriftunkundigen Kanaanäer:innen die Erfinder:innen des Alphabets. Das ist zumindest eines der ausufernden und weitverzweigten Themen des jüngsten Buchs im Gegensatz zur Konsistenz der Form und zur Kohärenz der Strukturen dieser fünfzeiler-Bücher.

TRANSFORMATIONEN

 
Mag die Form auch gleich geblieben sein, etwa das Format der Bücher oder die fünfzeiler selbst, die Strukturen der Bücher haben umfangreiche – und unvorhergesehene – Transformationen hinter sich. Plötzlich verbinden sich Gedicht und Prosa. Die fünfzeiler greifen aus in andere Bereiche und in andere Kunstformen. Sie ermöglichen – und auch das ist Leben – aus ihren Strukturen heraus durch diese unvorhergesehenen Transformationen ein stetiges Arbeiten anstelle des Schreibens von zufälligen Büchern mit ebenso zufälligen Themen, die nach jedem Buch die Angst hervorrufen, ob einem wohl noch etwas in den Sinn kommt für ein weiteres Buch. Wenn den fünfzeilern dies gelingt, und ich bin der festen Überzeugung, dass ihnen das gelingt, so mag ich sie eine Lebensform nennen. Dass Verkettung dabei eine zentrale Rolle spielt, liegt auf der Hand: Das Leben bleibt seinen Bahnen verpflichtet, es ist angekettet, und zugleich setzt es sich nur als ständig Veränderndes in einer nie abreissenden Kette von unterschiedlichen Gliedern fort und schafft sich so seine eigenen Ketten. Leben ist: in Ketten gelegt.

Wahrscheinlich bilden die gesprochenen Worte dieser Rede – eine lange Kette von Worten – eine notwendige Ergänzung zu den wortkargen fünfzeilern, die in ihrer Schlichtheit Seite für Seite füllen und das Rohmaterial für diese übergeordneten und komplexeren Strukturen liefern. Aus dieser Kargheit heraus ergibt sich allerdings die Möglichkeit zu einem ganz anderen Lesen, als dies übliche Lesungen pflegen. Und in diesem Lesen auch das Leben zu hören, soll nicht verkehrt sein.

Nun, da wir lesen können, wollen wir zusammen hören, was die plappernden fünfzeiler als Mikromärchen erzählen. Im Klappentext zu tausendundein / fünfzeiler, auf dem die »Mikromärchen Soundscape« basiert, steht: »Mehr als eine Geschichte und immer noch eine Geschichte mehr murmelt zeitgleich zwischen den Sandkörnern im Stundenglas.« Zeitgleich zu erzählen, was wir mit einem Blick sehen, und die Welle wiederzugeben, erfordert mehr als eine Lesung. Und dafür möchte ich Luisa Formanski zu mir bitten.

Sehr geehrte Menschen, und jetzt werde ich dem Beharren auf der Form entsprechend doch noch etwas förmlicher, sollten Sie am Ende des Abends der Meinung sein, dass dies nicht einfach gute, sondern komlizierte und schlechte Literatur ist, dann will ich Ihnen nicht böse sein. Sollten sie aber nicht dieser Meinung sein, und ich setze grosse Hoffnungen darein, so richte ich eine Bitte an Sie:

Geniessen und ermöglichen Sie diese Literatur, indem sie ein Buch – oder sogar alle drei Bücher – ein Plakat oder die Audiofassung der »Mikromärchen Soundscape« mit nach Hause nehmen und sich immer wieder in die Strukturen des Lebens versenken. Denn diese Literatur ist nicht einfach ein Hobby, sie ist – und jetzt folgt nach der Konsistenz der Form und der Kohärenz der Strukturen das letzte Wort in dieser Kette: Konsequenz. Diese Literatur ist: ein Leben.

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